Ab 2020 kommt ein Foto auf die E-Card

Ein Portraitfoto soll die E-Card künftig noch sicherer machen. Die Umstellung startet mit 1. Jänner 2020.

Auch beim Arztbesuch werden Patienten auf die geplante Änderung aufmerksam gemacht. © andresr/IStock

Meine E-Card – sicher mit Foto!“ – so bewirbt der Hauptverband der Sozialversicherungen die gesetzlich festgelegte und kürzlich durch Verordnung präzisierte Umstellung aller E-Cards. Mit 1. Jänner 2020 werden nur mehr E-Cards ausgegeben, auf die ein Schwarz-Weiß-Foto des Inhabers mit einer speziellen Lasergravur aufgebracht ist. Dies soll zur Erhöhung der Sicherheit und zur Unterbindung von Missbrauch beitragen. Das Foto ist nicht das einzige Sicherheitsmerkmal der neuen E-Cards: Durch Verwendung von UV- und Infrarot-Farben, Irisdruck, Guillochen – das sind feine ineinander verschlungene Linien, die schwer zu fälschen sind – und Mikrotext soll die neue E-Card noch sicherer werden. Auch auf den neuen Karten werden keine patientenbezogenen Daten gespeichert.

Bei der überwiegenden Mehrheit der österreichischen Bevölkerung werden Fotos verwendet, die der Behörde bereits vorliegen. Sollte der Behörde kein aktuelles Foto vorliegen – und dies ist nach Berechnungen des Hauptverbandes bei rund 1,2 Millionen Österreichern der Fall – so sind die Kartenbesitzer angehalten, drei bis vier Monate vor Ablauf ihrer E-Card ein den Kriterien eines österreichischen Passbildes entsprechendes Foto in Papierform bei der zuständigen Stelle (www.chipkarte.at/foto) abzugeben. Personen, die im Ausstellungsjahr der E-Card ihr 70. Lebensjahr vollenden oder bereits vollendet haben, benötigen kein Foto auf ihrer Karte. Ebenfalls ausgenommen sind alle Personen, die in Österreich in den Pflegestufen 4, 5, 6 oder 7 eingestuft sind, sowie Jugendliche unter 14 Jahren.