Herbst – die aktive Jahreszeit

Schon ab September werden die Nächte kühler, morgens ist das Gras taunass und die ersten Nebelfelder sitzen in den Niederungen. Spätsommer und Frühherbst laden zu Outdoor-Aktivitäten ein, die mit ein wenig Umsicht zum Genuss werden.

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Soweit die Füße tragen

Wandern ist für fast jeden geeignet – Alt und Jung, Groß und Klein, Fitte und weniger Fitte. Unabhängig von Können und Route ist es angebracht, auf Grundregeln zu achten, die für jeden Wanderer selbstverständlich sein müssen: Route inklusive Wetter, Gelände und Ausrüstung planen, Kleidung anpassen, Notfallpaket einpacken, eine gute Selbsteinschätzung, Beschilderung sicherstellen und/oder Karte mitnehmen, Getränke, Jause oder Jausenstopps einplanen und Fauna und Flora schützen. Auf Themenwanderwegen wird auch Wandermuffeln nicht langweilig.
Unser Tipp: Touren für jeden Schwierigkeitsgrad liefert die Website www.bergfex.at – für Wanderer, Kletterer, Biker oder Wintersportler. Auch auf www.austria.info finden sich schöne Vorschläge für Wanderrouten.

Die Natur er-radeln

Ausgedehnte Fahrradtouren fallen deutlich leichter, wenn die Sonne nicht mehr vom Himmel brennt. Beim Radfahren gelten einige wichtige Grundregeln, um unliebsame Nachwirkungen des Ausflugs zu vermeiden: Die Kleidung muss an den Sport angepasst sein, also eventuell gepolsterte Radlerhosen, Zwiebelschalenprinzip mit Kleidung, die an- und ausgezogen werden kann, Handschuhe und feste Schuhe. Eine gute Routenplanung inklusive Pausen und ein Blick auf das Wetter gehören selbstverständlich auch dazu. Auf herbstlichen Straßen kann es außerdem schon mal rutschig werden. Lassen Sie daher die Bremsen vorab überprüfen und bremsen Sie wohl dosiert, denn feuchte Blätter haben schon so manchen „Speed King“ von der Straße gefegt.

Unser Tipp: Das Rad selbst sollte zum individuellen Fitnesslevel passen.
Wenn gut Trainierte mit weniger gut Trainierten fahren, kann ein Elektrorad für Letztere den Leistungsunterschied gut ausgleichen, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Die Früchte von Wald und Feld

Wer Schwammerl, Brombeeren oder Wildkräuter liebt, dem sei ein Ausflug in Wald und Feld empfohlen.  Wichtig ist dabei, die Sammelzone einzugrenzen, sich abzusprechen, wer wo sucht und Wetter und Gelände im Auge zu behalten.

Unser Tipp: Beim Schwammerlpflücken sind auch schon Kundige über Giftpilze gestolpert und habe ihr Leben riskiert. Sammeln Sie nur, was Sie zweifelsfrei kennen und lassen Sie den Rest den Tieren!

Bewegung trotz Schlechtwetters

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Selbst bei Schlechtwetter bietet sich der Herbst für mehr oder weniger bewegte Aktivitäten an. Trampolin-, Kletter-, Parkour-Hallen, Kart-Bahnen, Thermen und Schwimmbäder, Besichtigungstouren in Burgen und Schlössern, auf Flughäfen, in (Freilicht-) Museen, Schaubergwerken, Betriebsführungen – die Vielfalt der Ausflugsziele in Österreich ist beeindruckend. Auf www.mamilade.at finden sich Hunderte Ziele für große und kleine Kinder für jeden Geschmack und jede Region.

Unser Tipp: Bei Schlechtwetter bieten sich keine Wanderungen und Radtouren an, aber mit passender Regenkleidung sind auch Zoos, Naturparks oder andere „tierische“ Ausflugsziele ein Erlebnis.

Gärten für Naturliebhaber

Der Garten steht im Herbst in voller Pracht. Obst und Kräuter können geerntet werden, Blumen blühen, aber auch viel Arbeit wartet. Betrachten Sie die Gartenarbeit als Ihr persönliches Fitnessstudio, in dem Sie am Ende des Tages entspannt Ihr Werk begutachten können. Genießen lässt sich das Resultat am besten, wenn Sicherheit bei der Gartenarbeit großgeschrieben wurde. Das richtige Werkzeug, Gartenhandschuhe, feste Schuhe und strapazierfähige Kleidung zum Schutz sind ein Muss.

Unser Tipp: Denken Sie an Ihre Gesundheit und heben Sie Schweres nur mit der richtigen Technik: in die Knie gehen, Pflanzenroller oder Tragegurte nutzen – und um Hilfe bitten.