Licht hilft beim Denken

Neue Forschungsergebnisse von Well Living Lab, einer Zusammenarbeit der Gesundheitsarchitekten Delos™ und der Mayo Clinic, zeigt, dass Büroflächen mit Fenstern, die den Arbeitnehmern Tageslicht und einen Blick ins Freie bieten, die kognitive Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit der Arbeitnehmer verbessern.

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Die Generation Z tritt mittlerweile in den Beruf ein und gleichzeitig entscheiden sich die Menschen dafür, länger als je zuvor zu arbeiten. Infolgedessen könnte der Arbeitsplatz heute Menschen aus bis zu fünf verschiedenen Generationen umfassen. Das hat viele Vorteile, eröffnet aber auch neue Reibungsflächen. Mitarbeiter haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Einige sehnen sich nach praktischer Führung mit häufigem Feedback, während andere einen eher den Laissez-faire-Ansatz bevorzugen. Jüngste Statistiken deuten beispielsweise darauf hin, dass der Wunsch nach Autonomie mit zunehmendem Alter zunimmt.

Andere Studien zeigen, dass die Generation Z vor allem an „zukunftsfähigen“ Arbeitsplätzen und Beschäftigungsstabilität interessiert ist. Dies lässt sich zum Teil dadurch erklären, dass sie zu einer Zeit in die Arbeitswelt eintreten, in der uns gesagt wird, dass neue Technologien wie Robotik und maschinelles Lernen bald die Arbeitswelt für immer verändern werden. Lebensereignisse können auch die Herangehensweise an die Arbeit beeinflussen. Die Forschung deutet darauf hin, dass sich die Löhne der über 50-Jährigen zwar vom Niveau vor dem globalen Finanzcrash erholt haben, aber Millennials, die während der Krise in den Arbeitsmarkt eingetreten sind, immer noch unter dem Effekt auf ihre Einkommen leiden. Dies kann sich durchaus auch auf die Art und Weise auswirken, wie sie generell mit ihrem Job umgehen.

Teams mischen

Unterschiede zwischen den Gruppen entstehen durch Alter, Lebensphase und Lebenserfahrung und können am Arbeitsplatz durchaus vom Vorteil sein. Tatsächlich sind komplementäre Teams und gemischte Fähigkeiten die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teamdynamik. Wertvolle Fähigkeiten der unterschiedlichen Generationen können gebündelt werden und gegenseitiges voneinander Lernen wird gefördert. Eine Studie ergab, dass 53 Prozent der Arbeitskräfte, die in generationsübergreifenden Teams tätig sind, die Meinung haben, dass sie viel von anderen Generationen gelernt haben, und
35 Prozent davon glauben, dass sie in der Lage waren, ihren Kollegen etwas Neues beizubringen.
Führungskräfte sind gefordert, genau diese unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und in gemischten Teams zusammenzuführen, um erfolgreich zu sein. Es ist gleichzeitig auch der sicherste Weg, um das eventuelle, altersbedingte Misstrauen unter Kollegen einfach zu überwinden.

Who is who?

Stille Generation: geboren vor 1946
Babyboomer: 1946 – 1964
Generation X: geboren zwischen 1965 und 1980
Millennials (Generation Y): geboren 1981 – 1998
Generation Z: geboren nach 1998

79 %  Kontakt­fähigkeit
Typisch für meine Generation ist, dass man mit vielen Leuten in Kontakt steht.

72 %  Freiheit

Typisch für meine Generation ist, dass man oft machen kann, was man will.

64 %  Das Leben genießen
Typisch für meine Generation ist, dass man viel Wert darauf legt, das Leben zu genießen.

57 %  Eltern haben wenig Zeit
Typisch für meine Generation ist, dass die Eltern wenig Zeit für ihre Kinder haben.