Studienergebnisse: Emotionale Intelligenz gefragt

Emotionale Intelligenz wird zur Kernkompetenz künftiger Mitarbeiter.

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Durch die Digitalisierung werden immer mehr Routinetätigkeiten automatisiert. Daher werden Fähigkeiten wie Selbstmanagement, Selbstreflexion, soziales Bewusstsein, Kommunikationsfähigkeiten und Beziehungsmanagement immer wichtiger, kurz gesagt: emotionale Intelligenz wird zur Kernkompetenz künftiger Mitarbeiter.

Denn all diese Aufgaben können automatisierte Systeme künstlicher Intelligenz (noch) nicht übernehmen. Das Capgemini Research Institute hat in einer Studie zum Thema „Emotional Intelligence – the essential skillset for age of AI“ die Schlussfolgerungen gezogen: „Die Nachfrage nach emotionaler Intelligenz bei Mitarbeitern wird in den nächsten drei bis fünf Jahren um das Sechsfache steigen. Die damit verbundenen Auswirkungen sind mehr Umsatz und sinkende Kosten.“

Die Studie belegt auch, dass Unternehmen, die bereits jetzt Maßnahmen setzen, die emotionale Intelligenz ihrer Mitarbeiter zu fördern signifikante Umsatzsteigerung verzeichnen. Die wesentlichen Vorteile zeigen sich durch eine höhere Produktivität und eine steigende Mitarbeiterzufriedenheit. Allerdings bieten aktuell nur 42 Prozent der befragten Unternehmen entsprechende Trainings an und weniger als 40 Prozent achten im Einstellungsprozess auf die Kernkompetenz emotionale Intelligenz.