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04.02.2019 15:30 Alter: 11 Tage
Kategorie: Jänner/Februar 2019

Auf die Bälle, fertig, los!

Ballspiele unterstützen schon früh die Entwicklung der psychomotorischen Fähigkeiten von Kindern. Neben der Reaktionsfähigkeit werden durch das Spiel mit dem Ball auch das periphere Sehen sowie die Koordination der einzelnen Körperteile wie Hand, Fuß oder Kopf trainiert.


Spielerisches Lernen soll mithelfen, Handver­letzungen vorzubeugen. © R. Reichart

In den vergangenen 20 Jahren wurden deutliche Verschlechterungen in den psychomotorischen Leistungen von Kindergarten- und Volksschulkindern beobachtet. Dies zeigt sich auch in den Unfallzahlen beim Schulsport: die häufigsten Verletzungen betreffen die oberen Extremitäten. 2014 ereigneten sich 32.450 Unfälle beim Schulsport, 37 Prozent davon betrafen die Hände. Die überwiegende Mehrheit dieser Handverletzungen passierte bei Ballspielen.
Im Rahmen des interaktiven Sicherheitsworkshops der AUVA wird Elementarpädagogen sowie einer Gruppe von Kindern im Vorschulalter der Umgang mit Bällen vertraut gemacht und es werden einzelne Übungen zum Schutz der Hände und Finger trainiert. Eingebettet sind diese Übungen in einer Geschichte, bei der die Pädagogen sowie die Kinder selbst nicht nur die Geschichte, sondern auch die Bälle in die Hände bekommen, um damit einen angstfreien Umgang zu erfahren. Diese Übungen können Pädagogen im Kindergarten regelmäßig mit den Kindern durchführen um Verletzungen vorzubeugen.

Interessierte Kinder­gärten wenden sich bitte an Mag. Marijan Raunikar, office(at)marijan.at

Rahmenbedingungen für die Sicherheitsworkshops

  1. Mind. zwei Pädagogen pro Gruppe erforderlich
  2. Notwendiger Platz für die Veranstaltung ist der Bewegungsraum im Kinder­garten. Es ist keine Bestuhlung notwendig. Es reichen Matten als Sitzgelegenheiten für die Kinder. Mindestraumgröße: mindestens 30m². Kein Durchgangsraum oder Foyer
  3. Namensaufkleber für alle teilnehmenden Personen vorbereiten
  4. Dauer der Veranstaltung: 65 Minuten
  5. Anzahl der Darsteller: 1 Person (Veranstaltungsleiter)
  6. Die Veranstaltung ist für mindestens 8 und maximal 15 Kinder im Vorschulalter (5-6 Jahre) konzipiert. Bei mehr als 15 VSK werden zwei Veranstaltungen pro Tag im Kindergarten durchgeführt.
  7. Sollte kein Bewegungsraum im jeweiligen Kindergarten vorhanden sein, so kann in Ausnahmefällen ein Gruppenraum vor Beginn der Veranstaltung frei gemacht werden.
  8. Der Veranstaltungsleiter haftet nicht für Unfälle während des Betriebes.
    Der Workshop ist eine externe Veranstaltung. Die Aufsichtspflicht liegt beim bediensteten Personal.
  9. Sollte der bereits vereinbarte Termin von Seiten des Kindergartens (bis 2 Tage vorab) storniert werden, so wird mit dem Kindergarten individuell ein neuer Termin vereinbart. Sollte der Veranstaltungsleiter aus Krankheitsgründen den Termin kurzfristig stornieren, so wird ebenfalls ein neuer Termin vereinbart.
  10. Parkmöglichkeit für Pkw direkt beim Kindergarten