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04.03.2019 18:04 Alter: 15 Tage
Kategorie: März 2019

Gesunde Ernährung kann Depression lindern

Abnehmen erhöht die Nährstoffkonzentration im Körper, reduziert Fett und lindert damit die Symptome einer Depression. Das hat eine Analyse der Daten von fast 46.000 Personen durch Wissenschaftler der University of Manchester gezeigt.


© VICUSCHKA/AdobeStock

Forscher haben alle bestehenden Daten aus klinischen Studien zu Ernährung und psychischen Erkrankungen ausgewertet und so belegt, dass eine Verbesserung der Ernährung die Symptome einer Depression verringert. Für die Studie wurden die Daten von 16 randomisierten, kontrollierten Studien kombiniert, die die Auswirkungen von Ernährungsinterventionen auf die Symptome von Depression und Angst untersucht hatten.

An den Studien hatten insgesamt 45.826 Personen teilgenommen. Die Formel ist einfach: Bereits kleine Veränderungen wirken sich positiv aus. Mahlzeiten mit mehr Nährstoffen, die reich an Ballaststoffen und Gemüse sind, und weniger Fast Food und raffinierter Zucker scheinen ausreichend zu sein, um die möglichen negativen psychologischen Auswirkungen einer Ernährung mit Junk Food auszugleichen. Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Veränderungen des Lebensstils ein wichtiger Therapieansatz von Stimmungs­tiefs und Depressionen sind. Mögliche Erklärungen für die Wirkung des Lebensstils sind eine Verringerung von Fettleibigkeit, Entzündungen oder Müdigkeit, die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Weitere Studien sind nach Ansicht der Experten notwendig, um die Auswirkungen von Ernährungsinterventionen auf Personen mit klinisch diagnostizierten psychischen Erkrankungen zu erforschen.