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04.03.2019 08:26 Alter: 16 Tage
Kategorie: März 2019

Hüpf Dich fit!

Zum Frühlingsstart gehört das Trampolin schon fast zur Gartenausstattung wie die Sandkiste oder die Schaukel. Das Springen macht nicht nur Kindern viel Spaß, es ist auch ein perfektes Gesundheits­training.


Ob drinnen oder draußen, Trampolinspringen macht bei jedem Wetter Spaß. © Martin Schlecht/AdobeStock

Wie groß das „Sprungtuch“ ist, spielt keine große Rolle – Hauptsache federn, springen, lachen und dabei die volle Dosis Fitness abbekommen. Selbst Minitrampoline, die im Winter auch ins Wohnzimmer passen, haben sich bewährt. Wer ein Trampolin zu Hause hat, kann auch gleich loslegen, denn es braucht kaum Vorkenntnisse um springend fit zu werden. Das Geheimnis liegt in der Schwerkraft: Der ständige Wechsel zwischen Druck und Schwerelosigkeit fühlt sich nicht allzu anstrengend an, wirkt aber massiv auf den Körper. Ob nun sanft und gelenkschonend gehüpft wird oder in klassischen Fitnessübungen wie Sit-ups, Tanzen, Hampelmann und Liegenstützen zusätzlich die tief liegende Muskelschicht trainiert wird – der Effekt ist wesentlich größer als es sich anfühlt.  

Gut gegen schlechte Laune

Mit einem Trampolin punktet der innere Schweinehund nicht mehr so leicht, denn der Aufwand ist denkbar gering – und zwar sowohl zeitlich als auch das Umfeld und das Outfit betreffend. Ein paar Hüpfer reichen und wir lächeln, denn Trampolinspringen führt sofort zur Aktivierung von Glückshormonen. Neben dem Fitnessfaktor macht uns das Springen also auch fröhlich und das kann insbesondere in einem stressigen Alltag genau der richtige Ausgleich sein, der uns schnell wieder auf den Boden bringt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Am besten steht das Trampolin so im Blickwinkel, dass es immer wieder gesehen wird und schnell aufgebaut werden kann – so ist die Überwindung gleich deutlich geringer. Manche Menschen fühlen sich beim Hüpfen auch mit Musikbegleitung wohler – indoor kein Problem, outdoor tut es ein MP3-Player plus Kopfhörer. Der Wohlfühl-Glückseffekt gewinnt mit Musik zusätzlich dazu.

Volle Energie

Springen funktioniert unabhängig von Alter und Basisfitness. Jeder merkt ganz schnell, was er sich zutrauen kann und was nicht. Ungeübte beginnen am besten mit Schwingen statt Springen. Wesentlich ist auch nicht die Höhe der Sprünge, sondern lediglich, dass die Füße von der Matte abheben.
Das Trampolintraining, selbst wenn es nur von kurzer Dauer, aber regelmäßig ist, wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit aus, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Osteoporose, Diabetes, Muskelschwund, schwachem Beckenboden oder auch Demenz. Es stärkt das Herz-Kreis­­­lauf-System und den Stoffwechsel, die Gelenke und die Muskulatur, unterstützt den Lymph­­­­fluss, hebt die Laune und schult den Gleichgewichtssinn. Es richtet – bildlich gesprochen – nicht nur den Körper auf, sondern auch die Seele. Trampolinspringen mit sehr geringer Intenstität wie leichtes Federn im Stand auch als Entspannung dienen.

Sicherheitstipps

  • Stellen Sie sicher, dass das Material, vor allem das Sprungtuch und die Federn, keine Ermüdungserscheinungen zeigen.
  • Die Sprungmatte sollte stabil, aber sehr elastisch sein.
  • Eine robuste Randabdeckung schützt vor Fehltritten.
  • Ein Schutznetz ist für große Trampoline wichtig, um vor Stürzen zu schützen.
  • Gesprungen wird immer ohne Schuhe und selbst auf großen Trampolinen höchstens zu zweit.
  • Das Material von Outdoor-Trampolinen sollte UV-beständig sein, sonst hält es maximal zwei Jahre lang.
  • Nach dem Springtraining nicht vom Trampolin springen, sondern steigen.
  • Beachten Sie, dass sich unmittelbare Umgebung des Trampolins keine gefährlichen Kanten oder harten Objekte befinden.