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BEIJING 2022 – Tradition trifft Moderne

Von 4. bis 13. März 2022 wollen sich rund 700 Athleten aus mehr als 50 Nationen in der chinesischen Metropole ihren paralympischen (Medaillen-)Traum erfüllen.

Ausgetragen werden 82 Wettbewerbe in sechs Disziplinen: Ski Alpin, Langlaufen, Biathlon, Snowboard, Sledge Hockey und Rollstuhlcurling. „Wir haben an Peking sehr gute Erinnerungen, konnten dort 2008 viermal Gold und insgesamt sechs Medaillen gewinnen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, sowohl seitens der Organisation als auch beim Österreichischen Paralympischen Committee. Wir sind bestrebt, den Sportlern die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie sich voll und ganz auf ihre Leistung konzentrieren können“, gibt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat ein Update zum Countdown.

Einen ersten Vorgeschmack auf „BEIJING 2022“ gab es zum Jahreswechsel im chinesischen Staatsfernsehen, als die Piktogramme für die Sportarten im Rahmen einer großen Live-Show präsentiert wurden. Tradition trifft Moderne: Die Grafiken mit weißen Strichen auf rotem Hintergrund sind angelehnt an die mit einem Messer geschnitzten Siegel aus der Qin- und Han-Dynastie, von der Zeremonienabteilung im Organisationskomitee aber doch völlig neu interpretiert.

Paralympics-Sieger Markus Salcher möchte in China seiner bereits imposanten Paralympics-Medaillensammlung weiteres Edelmetall hinzufügen. „Ich möchte in Abfahrt und Super-G wieder ganz vorne mitfahren.“ Gerne hätte der „Sportler des Jahres 2020“ die Strecken vorab getestet, das für diese Saison geplante Weltcup-Finale wurde aber Corona-bedingt abgesagt. Blindensportlerin Veronika Aigner war und ist trotz ihrer erst 18 Jahre das Maß der Dinge im Ski-Weltcup. „Ich durfte im Rahmen des Jugendcamps in Pyeongchang bereits paralympische Luft schnuppern, das war ein unglaubliches Erlebnis. Jetzt kann ich es nicht mehr erwarten, selbst bei Winterspielen an den Start zu gehen“, freut sich Aigner. 

Info & Kontakt

www.paralympic.org/beijing-2022

Foto des beleuchteten Olympiastadions von Peking bei Nacht
© ÖPC