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Gute Pause

Wie gut Pause gemacht werden kann, hängt davon ab, wie gut man abschalten kann. Aktive Bewegungspausen helfen beim Abschalten und tragen zur Vorbeugung von arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen bei.

Wird in der Pause weiter über die letzte Besprechung gegrübelt oder das letzte unangenehme Gespräch mit der Kollegin, dann arbeitet das Gehirn weiter. Aktive Bewegungspausen lenken den Fokus auf die Bewegung, die Ausführung und die Haltungskontrolle und somit weg von der geistigen Arbeit.

Konzept Kurzpausen

Bewährt hat sich das Konzept der regelmäßigen Kurzpausen von ein- bis zwei Minuten alle zwanzig Minuten, gefolgt von der „normalen“ Pause je nach Tätigkeit und Arbeitsablauf. Die Ermüdung geht langsamer voran, die Konzentration und Leistungsfähigkeit wird länger erhalten.

Erinnerungsfunktionen wie ein Time-out-Programm am PC kann an Pausen erinnern. Dann gilt: Einfach aufstehen, ein paar Schritte gehen und die Kollegin ebenfalls zu einer Pause animieren. Die kleinen Erfolgsgeheimnisse des Alltags liegen darin, sich nicht aus dem Tritt bringen zu lassen und in die Aktivität zu kommen.

Übungen zum Anpacken

Geeignete Übungen für Ihre Kurzpausen – wie die beiden unten angeführten – finden Sie während des Präventionsschwerpunktes „Packen wir‘s an!“ in jeder Ausgabe unseres Magazins. Alle Übungen gibt‘s auch im AUVA-Merkblatt M 035 „Bewegungsübungen für den beruflichen Alltag“ und am AUVA-YouTube-Kanal www.auva.at/youtube.

Ab sofort in jeder Alle!Achtung!
Bewegungsübungen für den Berufsalltag!

Übung 1 „Der Schwinger“

Abb. 1

Aktiviert das Herz-Kreislauf-System, stabilisiert und lockert die Arm- und Schultermuskulatur.
Ausführung: Im hüftbreiten Stand schwingen Sie beide Arme parallel nach vor und zurück. Kombinieren Sie die Schwungbewegung der Arme mit einer aktiven Hoch- und Tiefbewegung der Beine. Atmen Sie dabei tief ein und aus, der Blick ist stets nach vorne gerichtet.
Dauer: 1 Minute lang

Übung 2 „Kräftigung Schulterblattfixatoren“

Abb. 2

Kräftigt die Muskulatur zwischen den Schulterblättern.
Ausführung: Nehmen Sie im Sitzen oder Stehen eine aufrechte Körperhaltung ein. Positionieren Sie die Arme in U-Form seitlich neben dem Körper, die Handflächen zeigen zueinander. Ziehen Sie die Ellbogen und die Schulterblattspitzen nach unten und die Schulterblätter aktiv zusammen. Halten Sie die Spannung mind. 5 Sekunden und strecken Sie anschließend die Arme wieder entspannt nach oben.
Wiederholungen: 3 – 6 Mal pro Serie (bis zu 3 Serien)

Abb. 1 – der Schwinger
Abb. 1 – der Schwinger
© R. Reichhart
Abb. 2: Kräftigung Schulterblattfixatoren
Abb. 2: Kräftigung Schulterblattfixatoren
© R. Reichhart