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International: WHO fordert besseren UV-Schutz

Bei der Arbeit im Freien führt UV-Strahlung laut einer Studie der Vereinten Nationen weltweit durch hellen Hautkrebs zu etwa 19.000 Todesfällen pro Jahr.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) veröffentlichten kürzlich erstmals eine Schätzung zu solchen berufsbedingten Todesfällen. Jeder dritte tödliche Fall dieser Krebsart sei auf Sonnenstrahlung bei der Arbeit zurückzuführen, so die Ergebnisse. Arbeitsbedingte Todesfälle von hellem Hautkrebs wegen der UV-Belastung haben sich demnach zwischen 2000 und 2019 fast verdoppelt.

Die Gründe dafür sind noch nicht erforscht. Experten:Expertinnen von ILO und WHO nannten genauere Diagnosen, den Klimawandel sowie Veränderungen im Agrar- und Bausektor als mögliche Faktoren. „Eine sichere und gesunde Umgebung ist ein fundamentales Arbeitsrecht“, sagte ILO-Generaldirektor Gilbert Houngbo. Er wies darauf hin, dass Todesfälle durch Krebs kostengünstig vermieden werden könnten.

Die WHO forderte, Mitarbeitende schon in jungen Jahren vor UV-Strahlung zu schützen. In Bahrain, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten werde dies bereits umgesetzt. In Kalifornien und China haben Arbeiter:innen ein Recht auf Schatten und Hitzebeschränkungen für die Arbeit im Freien.