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Soziologie: Warum helfen Menschen?

Bilder aus den Hochwassergebieten sind bewegend und die Hilfsbereitschaft über­­­­wältigend. Doch was treibt die Helfer an?

Prof. Dr. Petra Arenberg von der SRH Fernhochschule war selbst Helferin im Kreis Ahrweiler und hat sich dem Thema auch aus soziologischer Sicht genährt.  „Aus wissenschaftlicher Perspektive macht Helfen glücklich, denn nach einer guten Tat werden Belohnungshormone ausgeschüttet“, so die Expertin. Auch soziale Normen können eine Rolle spielen: Die Bewohner eines Ortes, deren Häuser unbeschädigt waren, empfinden möglicherweise einen sozialen Druck, nach dem Motto „das gehört sich so“.  Bei der Hochwasserkatastrophe rückte die Betroffenheit näher: Was in unserer Nähe geschieht, kann uns allen geschehen. Mitgefühl führt zu einem selbstlosen Verhalten.