Abenteuer Homeoffice

Wie der Bildschirm und der Arbeitsplatz eingestellt werden muss, um lästige Rücken- oder Nackenschmerzen erst gar nicht erst aufkommen zu lassen, haben Sie vermutlich im Homeoffice bereits im Griff. Vergessen Sie nicht auf Entspannungspausen!

Warum und wie es manchmal hilft, sich einfach „wegzu­träumen“. © mel-nik/iStock

Kennen Sie das sogenannte ideomotorische Training? Viele namhafte Spitzensportler wenden diese Form des Trainings regelmäßig in der Vorbereitung auf anstehende Rennen an. Sie stellen sich den gesteckten Stangerl-Kurs vor dem tatsächlichen Antreten immer und immer wieder vor. Der Slalom wird im Kopf mehrmals durchlaufen. So wird die Fahrt eingeprägt, Körper und Geist auf das bevorstehende Rennen eingestimmt und in den nötigen Vorspannungszustand gebracht. Diese Art des Trainings ist wie ein Kopfkino, das erwiesenermaßen auch die Verbesserung der anschließend tatsächlich vollbrachten Leistung fördert. Nutzen Sie die Kraft des Kopfkinos auch für Phasen im Homeoffice: Schließen sie die Augen und stellen sie sich vor, wie sie am Strand entlangspazieren, der Wind bläst durch das Haar, die leicht salzig-frische Luft belebt bei jedem Atemzug die Lunge, die eingerosteten Sinne leben auf und fangen an, sich zu recken und zu strecken. Sie fühlen sich plötzlich wieder lebendig. Lassen Sie zu, dass diese kostbaren Minuten nur Ihnen gehören.
Kurzpausen von ein bis drei Minuten, die gezielt zur Erholung genutzt werden, sind Motoren für Körper und Geist. Die Akkus werden geladen und wir rüsten uns für die kommende Arbeit. Nach der Fantasiereise, dem Durchatmen heißt es wieder Krone richten und weitermachen.    (ms)