Jede Körperregion hat ihre Aufgabe: So soll etwa das Hüftgelenk aufgrund seiner Struktur und Funktion mobil sein und der untere Rücken wiederum stabil. Werden jedoch mobile Gelenke nicht in ihrem Bewegungsradius genutzt, verlieren sie an Mobilität und angrenzende Körperregionen müssen diese Aufgabe übernehmen. Folgen können dann zum Beispiel Rückenschmerzen oder Knieprobleme sein. Daher ist es wichtig, die „Geschmeidigkeit“ des Hüftgelenks und der Wirbelsäule sowie die Stabilität im unteren Rücken aufrechtzuerhalten.
Einfache Übungen für den Tag
Mobilisierende Übungen sind ein wirksames Instrument, unseren Körper beweglich zu halten. Durch sanfte Bewegung wird der Bewegungsumfang in den Gelenken erhalten, verbessert oder wiederhergestellt. Diese lockeren Bewegungen verteilen die Schmierflüssigkeit in den Gelenkinnenräumen, sodass die Knorpel besser mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden und optimal vor Gelenksschäden geschützt sind.
Sie können jeden Tag selbst entscheiden, aktiv zu werden und bis ins hohe Alter beweglich zu bleiben! Die folgenden Übungen können einfach in der Früh oder zwischendurch in den Arbeitstag eingebaut werden. (ms)
Übung 1: Becken kreisen – Mobilisation des Hüftgelenks
Diese Übung dient zum Erhalt der Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule und des Hüftgelenks. Legen Sie im hüftbreiten Stand die Hände auf die Hüfte und beginnen Sie nun, das Becken zu kreisen, zuerst im Uhrzeigersinn, dann gegen den Uhrzeigersinn.
Kreisen Sie das Becken eine Minute lang.
Übung 2: Der Dreher – Beweglichkeit erhalten in der Brustwirbelsäule
Im aufrechten, hüftbreiten Stand verschränken Sie die Arme vor der Brust. Ziehen Sie nun abwechselnd die rechte und die linke Schulter in einer schwungförmigen Bewegung nach hinten. Die Hüfte bleibt stabil, der Blick ist stets nach vorne gerichtet.
Beginnen Sie mit einem kleinen Bewegungsumfang und vergrößern Sie ihn stetig!
Wiederholungen: 5- bis 7-mal auf jeder Seite.
AUVA-Blog „In Bewegung bleiben!“
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