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„Damit ihr euch in Sicherheit wiegen könnt …“

Gedanken einer Nestschaukel

Als Nestschaukel bin ich bei den meisten Kindern, sehr beliebt. Wer mich von den Erwachsenen nicht kennt: ich bin auf vielen Kinderspielplätzen zu finden und biete Kindern, ob jung oder doch schon älter, Schaukelerlebnisse der besonderen Art. Kinder finden mich super, da sie in meinem großen Korb nicht nur alleine, sondern auch gemeinsam mit ihren Freunden schaukeln können. Und wenn ein Kind mal nicht schaukeln möchte, ist mein Korb ein idealer Ort, um sich hineinzulegen und einfach ein bisschen zu träumen und zu entspannen …

Oft fragen sich Erwachsene, die sich um mich herumbewegen, wofür ich eigentlich gut bin. Immer diese Zweifel … Schaut doch einfach mal euren Kindern zu! Bei mir können die Kinder entweder im Sitzen oder im Liegen schaukeln. Diese Bewegung ist wesentlich für die Entwicklung ihres Gleichgewichtssinnes. Dadurch lernen sie ihre eigenen Bewegungen zu koordinieren, sie erlangen ein positives Körpergefühl und ihre Konzentrationsfähigkeit wird auch noch gefördert. Aus meiner Sicht ist Schaukeln für eine gesunde Entwicklung unabdingbar! Denn Kinder mit ­einem ausgeprägten Gleichgewichtssinn weisen nicht nur eine bessere Motorik auf, sondern auch eine bessere Konzentrationsfähigkeit und eine längere Aufmerksamkeitsspanne, was positive Auswirkungen auf die Lernfähigkeiten hat.

Ihr solltet jedoch folgende Regeln unbedingt beachten:
Ich bin zwar sehr stark, aber leider nicht unbegrenzt belastbar: Stellt deshalb bitte klare Regeln auf (max. Kinderanzahl), damit meine Höchstgewichtsgrenze nicht überschritten wird.

Zeigt den Kindern, wo sie sich an mir festhalten können und wie sie sicher in den Korb gelangen und auch wieder aussteigen können!
Damit die Kinder beim Schaukeln nicht aus mir rausfallen, empfehle ich euch mit ihnen zu besprechen, welche Verhaltensregeln unbedingt einzuhalten sind. Und ja, auch ältere Kinder sind schon das ein oder andere Mal rausgepurzelt.

Kontrolliert bitte auch immer meine Seile, die Halterungen, … Ich werde leider nicht jünger und da kann es schon vorkommen, dass eine meiner Sicherungsketten reißt. Daher ist es so wichtig, dass ich immer eine Pädagogin an meiner Seite habe, die alles im Blick behält.

Achtet auch darauf, dass Kinder nicht aus meinem Korb springen, da dies oft mit Brüchen oder Verletzungen einhergeht. Hin und wieder passierte es auch, dass sich die Kinder durch den Aufprall am Boden das eigene Knie ins Kiefer gestoßen haben, wodurch schon einige Zähne in Mitleidenschaft geraten sind.

Macht die Kinder auch unbedingt darauf aufmerksam, immer genügend Abstand zu mir zu nehmen, wenn sie nicht selber schaukeln. Wenn ich einmal voll in Fahrt bin, kann es sein, dass ich ihnen unabsichtlich einen Stoß auf den Oberkörper oder ins Gesicht versetze.

Aber es ist gar nicht schwer: Erklärt den Kindern, worauf es beim Schaukeln mit mir ankommt und worauf sie achten sollen. Sie sind auf Zack – die schaffen das schon! 

Info & Kontakt

Mag. Teresa Kerschenbauer, MA
teresa.kerschenbauerauvaat

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© amtiko/AdobeStock