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Erfolgsprogramm: Kinderpolizei in der Verkehrserziehung

Das Bundesministerium für Inneres bzw. die Bundespolizeidirektion und die AUVA unterzeichneten kürzlich eine Kooperationsvereinbarung zur weiteren Unterstützung des Präventionsprojektes „Kinderpolizei“ sowie zur Stärkung der schulischen Verkehrserziehung.

Die Kinderpolizei vermittelt Kindern auf spielerische Weise wichtige Werte, stärkt das Vertrauen in die Polizei und hilft dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen und richtig damit umzugehen. „Wir wollen Unfälle verhindern, bevor sie überhaupt passieren. Dafür muss ein nachhaltiges Sicherheitsbewusstsein so früh wie möglich geprägt werden. Durch die Bündelung unserer Expertise in der Unfallverhütung mit der wertvollen Arbeit der Kinderpolizei machen wir das Thema Sicherheit für die Jüngsten greifbar und erlebbar“, sagt AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart.
Die Kinderpolizei zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Präventionsprojekten des Innenministeriums. Jährlich werden österreichweit rund 33.000 Kinder zu Kinderpolizisten:-polizistinnen ernannt.

Das Präventionsprojekt „Kinder­polizei“ wurde im Jahr 2000 als „Kindergendarmerie“ in Vorarlberg ins Leben gerufen und nach der Polizei­reform 2005 österreichweit umgesetzt. Seit 2009 ist die Kinderpolizei eng mit der schulischen Verkehrserziehung verbunden. Neben Verkehrssicherheit werden Kindern auch Themen wie Gewaltprävention, Gefahren im Alltag, Zivilcourage und verantwortungs­bewusstes Verhalten nähergebracht. (rh)

Foto: Ein blondes Mädchen mit einem bunten Schulranzen steht zwischen geparkten Autos und schaut, ob ein Auto kommt.
Kinder nehmen Gefahren im Straßenverkehr anders wahr als Erwachsene.
© ViktorCap / iStock