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Inklusion in der AUVA: Auf Augenhöhe

Wilhelm Wahler arbeitet als fachkundiges Organ und Experte für Lärm- und Vibrationserkrankungen in der Präventionsabteilung der AUVA.

Seit einer Tumorerkrankung und chronischen Schmerzen ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Dank eines flexiblen Homeoffice-Modells kann er seine Tätigkeit weiterhin voll ausüben und kommt nur für Besprechungen oder den fachlichen Austausch in die Wiener Hauptstelle.
Für Außeneinsätze wird er durch persönliche Assistenz unterstützt, die vom Sozialministerium finanziert wird. Seine Assistenten:innen übernehmen vor Ort Tätigkeiten wie das Bedienen von Messgeräten oder Messungen an schwer zugänglichen Stellen. Die fachliche Verantwortung für Auswertung und Berichte bleibt bei ihm.

Aktuell erprobt sein Team digitale Lösungen: Ein:eine Kollege:Kollegin besucht den Betrieb, während Wahler über eine Datenbrille live zugeschaltet ist und die Messungen anleitet. „Wir versuchen, mein Expertenwissen weiter zu nutzen und dabei neue Technologien einzusetzen“, sagt er.

Das Beispiel zeigt, wie Inklusion gelingen kann. Durch Assistenz, flexible Arbeitsmodelle, technische Unterstützung und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld bleibt wichtiges Fachwissen erhalten – zum Nutzen der Beschäftigten, der AUVA und der Gesellschaft. (al) 

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© R. Reichhart
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DI Dr. Wilhelm Wahler testet, ob der Einsatz einer Datenbrille den Arbeitsalltag einfacher machen kann.
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