Wann haben Sie beim Rad Ihres Kindes das letzte Mal die Kette geölt? Oder die Bremsen überprüft? Im Frühling vor dem Start in die neue Radfahrsaison? Die spannendere Frage ist jedoch, wann Sie das letzte Mal andere Teile des Fahrrads unter die Lupe genommen haben. Wann haben Sie beispielsweise die Festigkeit der Lenkstange überprüft? Oder kontrolliert, ob die Lenkerenden ausreichend verkleidet sind?
Die lückenlosen Monitoring-Aufzeichnungen bei den AUVA-Radworkshops an Österreichs Volksschulen zeigen, dass die Fahrräder unserer Kinder leider nicht immer in dem Zustand sind, der ein sicheres Radfahren gewährleistet. So sind bei den Rädern der Volksschüler:innen beispielsweise bei durchschnittlich 22 % offene Lenkerenden und bei 8 % lockere Lenkstangen zu finden.
Warum es sich bei diesen Mängeln um keine vernachlässigbaren Lappalien handelt, zeigen die Berichte aus den Notaufnahmen: Bei lockeren Lenkstangen können Kinder vor allem in Kurven leicht die Kontrolle über das Fahrrad verlieren. Ein ungeschütztes, meist scharfkantiges Lenkerende kann bei einem Unfall in die Weichteile eindringen und dort schwere Verletzungen verursachen. Dies sind nur zwei Beispiele für Gefahren, die Eltern oft nicht genug beachten. (rs)
Fahrradsicherheit – worauf zu achten ist
Sowohl beim Kauf des Fahrrads als auch bei den regelmäßig durchgeführten Kontrollen sollte das Augenmerk auf drei Bereiche gelegt werden:
- Ergonomie: Passt das Fahrrad zu Größe und Können des Kindes?
- Recht: Entspricht das Fahrrad den gesetzlichen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung und der Fahrradverordnung?
- Betriebssicherheit: Ist das Fahrrad „sicher“?
Wer unsicher ist, ob alles passt, holt sich bitte Hilfe beim:bei der autorisierten Fahrradmechaniker:in.
Detailliertere Informationen: radworkshop.info




