Dieses länderübergreifende Experten:Expertinnentreffen bietet jährlich eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen der Arbeitssicherheit im Bauwesen zu diskutieren. Unfallversicherungen, Arbeitgeber:innenverbände, Gewerkschaften und Behörden aus Deutschland, der Schweiz, Südtirol, Liechtenstein und Österreich wechseln sich bei der Organisation ab.
Zum Jubiläum begrüßte Dir.in Mag.a Caroline Krammer die Teilnehmenden in Wien. Prof. DI Karl-Heinz Noetel von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Deutschland / BG BAU gab einen Rückblick auf die Entwicklung seit 2000 und betonte die Bedeutung des Kolloquiums und der D-A-CH-S-Papiere (Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol) für gemeinsame Sicherheitsstandards. Ursprünglich auf Absturzsicherungen fokussiert, widmete sich das Treffen auch Themen wie Maschinensicherheit, gefährlichen Arbeitsstoffen, vorgefertigten Bauteilen, Ergonomie, Notfallmaßnahmen und Digitalisierung.
Schwerpunkt in Wien war „Solar – gewerkeübergreifendes Arbeiten auf Dächern“. Dazu wurden praktische Lösungen vorgestellt und unter dem Titel „Planung und Instandhaltung von Photovoltaikanlagen auf geneigten Dächern“ veröffentlicht. Die mehrsprachigen Publikationen des Kolloquiums formulieren einheitliche Sicherheitsstandards für verschiedene Tätigkeiten auf Baustellen. (stp)
Infos zur Verbesserung der Arbeitssicherheit ab Juni unter: dachs-absturzsicherung.org/dachspapiere




