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Nachbericht: Premiere für AUVA-Reha-Tage

Im April fanden in der Reha­bilitationsklinik Tobelbad erstmals die AUVA-Reha-Tage statt. Sie zeigen eindrucksvoll die Breite und Qualität des rehabilitativen Leistungs­spektrums der ­gesamten AUVA.

Erstmals in der Geschichte der AUVA präsentierten sich drei Tage lang sämtliche AUVA-Rehabilitationseinrichtungen mit eindrucksvollen und fachlich hochqualifizierten, multidisziplinären Vorträgen einem großen Publikum. Sie setzten damit ein starkes Zeichen für eine individuelle, qualitätsvolle, engagierte und zukunftsorientierte Rehabilitation auf höchstem Niveau.

Drei Tage voller Impulse

Der erste Kongresstag stand im Zeichen der Rehabilitation nach Trauma sowie der Berufskrankheiten und Arbeitsmedizin. Die Beiträge verdeutlichten die Komplexität der Weiterversorgung sowohl nach schweren Polytraumen als auch bei berufsbedingten Lungenerkrankungen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie entscheidend die multidisziplinäre Expertise auch für das Langzeit-Outcome unserer Patienten:Patientinnen ist. 
Am zweiten Tag lag der Fokus auf der Querschnittrehabilitation, in der die AUVA Rehazentren, seit der Gründung des ersten Querschnittrehabilitationszentrums Europas im Jahr 1952 in Tobelbad, über eine jahrzehntelange, hervorragende Expertise verfügt. Das erste Querschnittrehabilitationszentrum Europas wurde im Jahr 1952 in Tobelbad gegründet. 

Versorgung auf höchstem Niveau

Der dritte Tag widmete sich den Rehabilitationsfeldern Schweres Schädel-Hirn-Trauma und Amputation. 
Die Vorträge veranschaulichten die Vielschichtigkeit neurorehabilitativer Pro­­­­zesse, von Diagnostik und Therapie bis hin zur neuropsychologischen und neuro-orthoptischen Versorgung. Die Vorträge zur Amputationsmedizin spiegelten den hohen Spezialisierungsgrad der Behandlungsteams und deren Fähigkeit, eine individuell abgestimmte Rehabilitation und prothetische Versorgung auf höchstem Niveau sicherzustellen, wider. 
Den enormen Stellenwert der Rehabilitation in den AUVA-Häusern unterstrich auch die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Korinna Schuhmann, mit einer Videobotschaft. 
Gastredner Univ.-Prof. Dr. Gernot Müller-Putz von der TU Graz begeisterte die Teilnehmenden mit Ergebnissen des gemeinsam mit der AUVA laufenden Neuro-Grasp-Forschungsprojekts und mit spannenden Zukunftsvisionen aus dem Bereich Neural Engineering.
Für die Dauer des gesamten Kongresses fand eine große internationale rehabilitationstechnische Produktausstellung statt, bei der sich die Teilnehmenden über die neuesten technischen Entwicklungen in der Rehabilitationstechnik informieren konnten. (uk) 

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Die multidisziplinären Vorträge stießen bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.
© R. Reichhart