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Neue Daten: Klimawandel und Grundwasser

Beim 28. Steirischen Klima- und Energieforum standen die Ergebnisse des österreichischen Klimastatus­berichts 2025 im Mittelpunkt.

Die Online-Veranstaltung wurde vom Land Steiermark, der Stadt Graz und dem Climate Change Centre Austria organisiert. Anlass war die Veröffentlichung des Klimastatusberichts 2025, der heuer einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Grundwasser legt. Die Beiträge zeigten deutlich: Auch wenn der mittlere Jahresniederschlag langfristig leicht steigt, verändert sich seine Verteilung. Niederschläge fallen häufiger im Winter, zugleich nehmen Schneeanteile ab. Damit fehlt jener langsame Schmelzwasserzufluss, der Grundwasserspeicher besonders wirksam auffüllen kann. Steigende Temperaturen verlängern zudem die Vegetationsperiode und erhöhen den Wasserbedarf – insbesondere in der Landwirtschaft. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur verwies auf sinkende Bodenfeuchte und tendenziell rückläufige mittlere Grundwasserstände. Die Entwicklung verschärft sich durch zunehmende Nutzungskonflikte. Für den mittel- und langfristigen Schutz hochwertiger Grundwasserressourcen bleibe konsequenter Klimaschutz unverzichtbar.

Anna Rohrböck, MSc. und Alexander Orlik von GeoSphere Austria ordneten das Jahr 2025 klimatisch ein: Es gab in Österreich weniger Niederschlag, weniger Niederschlagstage und mehr Sonnenstunden. Gleichzeitig nehmen Starkregener­eignisse zu, doch kurze intensive Niederschläge sind für die Grundwasserneubildung weniger günstig. (rh)

Klimastatusbericht 2025 unter: bit.ly/4acYBzX

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