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„So eine tolle Schule!“

Leuchtturmprojekt Volksschule Großarl

Bis ins kleinste Detail spiegelt die in Vollholzbauweise hochwertig und nachhaltig neu gebaute VS Großarl das pädagogische Schulkonzept wider, bietet optimale Bedingungen für verschiedene Unterrichtsformen, berücksichtigt entwicklungspsychologische Bedürfnisse und bezieht die Region – das wunderschön gelegene Großarltal im Salzburger Land – mit ein.

Lernen „im Dorf“

Über eine breite, einladende Holztreppe gelangen die Kinder der vier Schulstufen zu ihrer jeweiligen „Dorfgemeinschaft“: Zentrum jedes Dorfes ist der Dorfplatz. Von dort gelangt man in die drei Stammklassen, die es pro Schulstufe gibt. Durch eine geschickte Schiebtür-Konstruktion können die Klassenräume jederzeit mit dem Gemeinschaftsbereich, der größer als gesetzlich vorgeschrieben ist, verbunden werden.
Die Kinder finden dort Laptop-Arbeitsplätze, Kommunikationszonen und zur jeweiligen Schulstufe und zum Lehrplan passende Materialangebote, die zur eigenständigen Auseinandersetzung einladen. Die Dörfer der ersten und zweiten Klassen bieten – altersentsprechend – mehr Sicherheit und Orientierung. Eine Durchmischung mit den anderen Dörfern findet im Schulalltag nicht statt.
Die Dorfplätze der dritten und vierten Klasse sind verbunden, die offene Gestaltung bereitet auf den Umstieg in größere soziale Gefüge – wie etwa die Sekundarstufe 1 – vor.

Umfassend mitgedacht

In allen Klassenräumen hat jedes Kind – ergonomisch optimal – einen Einzelarbeitsplatz. Die Raumakustik ist gut in die Holzdecke integriert und entspricht den vorgegebenen Normen. Das Abfallsystem und der Nassbereich sind ausgeklügelt und alltagstauglich. Über eine großzügige Fensterfront sind die Jahreszeiten miterlebbar. Jede Klasse kann eine vorgelagerte Freiterrasse für Bewegung und Entspannung an der frischen Luft nutzen.

Was sind wesentliche Zutaten für einen gelungenen Schulneubau?

„Dass alle Beteiligten im Planungsprozess eingebunden sind und auf einer Augenhöhe kommunizieren. Und dass man gemeinsam und konkret genau überlegt, WAS es WIE, WO und WARUM braucht. Selbst die DIN-A3-Blätter hatten schon vor dem Spatenstich ihren Platz“, erzählt Schuldirektorin Mag. Maria Prommegger.
Die Belohnung für diesen zeit- und diskussionsintensiven Prozess – teilweise tagten Schule, Erhalter, Architektur- und Planungsbüro wöchentlich – ist sicht- und vor allem spürbar: hier wäre man sehr gerne nochmals ein Volksschulkind! 

Abbildung eines Klassenzimmers in Holzbauweise mit vielen großen Fenstern
© P. Winkler