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Strategie: Inklusion in der Prävention

Die Arbeitswelt wird vielfältiger und damit steigen auch die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Inklusion ist ein wesentlicher Bestandteil wirksamer betrieblicher Prävention, denn nur durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse aller Beschäftigten können sichere und gesunde Arbeitsplätze für alle geschaffen werden. 
Neben der Verbesserung des Arbeitnehmer:in­nenschutzes stärkt ein inklusiver Ansatz zudem Motivation, Innovationskraft und Betriebsklima. Unternehmen, die inklusive Arbeitsbedingungen schaffen, erhöhen somit die Sicherheit und Ge­­­sund­heit ihrer Beschäftigten und stärken zu­­­gleich ihre Attraktivität als Arbeitgeber:in.

Inklusion in der Prävention ist nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern auch gesetzlich verankert. Nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz ist bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden auf deren körperlichen und geistigen Zustand Rücksicht zu nehmen.

Ein inklusiver Ansatz berücksichtigt

individuelle Voraussetzungen bereits bei der Arbeitsplatz­evaluierung und der Festlegung von Maßnahmen. Eine er­­folg­­­­­­­reiche Umsetzung erfordert die Zu­­­sammenarbeit verschiedener be­­­trieblicher Akteure:Akteurinnen. Prä­­­­­ventivfachkräfte, ­Be­­­­­​triebs­­­­­rat, Barriere­­­­­­freiheitsbeauftragte und Be­­­­hindertenvertrauenspersonen unterstützen dabei, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, umzusetzen und nachhaltig zu verankern. (al/ww)