Parallel zur baulichen Umsetzung wurde nun auch die medizinische Struktur des künftigen Interimsstandorts konkretisiert – mit Fokus auf eine effiziente Flächennutzung und klar definierte Versorgungsschwerpunkte.
Standortfokus: Akutversorgung, Tagesklinik und elektive Eingriffe
Im neuen Modulbau liegt der medizinische Schwerpunkt künftig auf der orthopädisch-traumatologischen Akutversorgung, dem Betrieb und Ausbau der bereits etablierten Tagesklinik sowie auf elektiven Eingriffen. Eine Schockraum- bzw. Polytrauma-Versorgung ist am Standort Brigittenau nicht vorgesehen, allerdings steht weiterhin ein Akut-Interventionsraum mit direkter CT-Anbindung für Notfälle zur Verfügung. Somit ist stets sichergestellt, dass am Standort Brigittenau auch Rettungspatienten:-patientinnen versorgt werden können. Der Standort Meidling, inklusive Trauma-Campus Wien mit Rehabilitationszentrum, wiederum fokussiert auf die Versorgung von Schwerverletzten und Polytrauma-Patienten:-Patientinnen.
Diese Schwerpunktsetzung basiert auf der mit der Stadt Wien und dem Wiener Gesundheitsverbund abgestimmten Versorgungsplanung und entspricht der bereits gelebten Praxis.
Insgesamt sind am Standort Brigittenau künftig drei OP-Säle, 56 Normalstationsbetten, vier Intensivbetten sowie sechs Tagesklinikplätze vorgesehen. Die bauliche Fertigstellung des Modulbaus ist für Mitte 2026 geplant. (da)





